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Weitere Informationen zu: Edvard Munchs „Galoppierendes weißes Pferd“

Mit wehender Mähne bäumt sich ein blassgrünes Pferd auf, während im Hintergrund ein dunkler Reiter vorbeizujagen scheint. Wenige rasche Linien genügen, um die ganze Bewegung des Tieres einzufangen.

Entstehungshintergrund

Munch malte das Bild 1928 in Öl auf Holz, in einer Phase, in der Pferde und Hunde neben Selbstporträts zu wiederkehrenden Themen seines Spätwerks wurden. Die lasierende, skizzenhafte Malweise lässt die helle Holzgrundierung stellenweise durchscheinen. Das Gemälde befindet sich heute im Munch-Museum in Oslo.

Bildkomposition und Details

  • Bewegung: Die aufgebäumte Haltung und die wehende Mähne erzeugen große Dynamik.
  • Farbgebung: Zartes Grün und Weiß lassen das Pferd fast durchscheinend wirken.
  • Hintergrund: Ein dunkles Pferd mit Reiter zieht als flüchtiger Schattenriss vorbei.
  • Linienführung: Wenige rasche Konturlinien genügen, um Form und Tempo zu vermitteln.

Bedeutung

Das Bild zeigt, wie Munch im Spätwerk mit knappsten Mitteln Bewegung und Lebendigkeit einzufangen wusste.

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