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Weitere Informationen zu: Paul Klees „Gedämpfte Härten“

Ein erdfarbenes Netz aus kleinen Feldern überzieht das schmale Querformat, durchzogen von feinen Konturlinien. Das Bild wirkt wie eine abstrahierte Mauer- oder Dachlandschaft.

Entstehungshintergrund

Klee schuf das Werk 1931 in einer aufwendigen Technik: Aquarell auf Lehmgrundierung, aufgetragen auf Gaze, die auf Karton liegt und auf einen Holzrahmen genagelt ist. Es gehört der Stiftung Sammlung Dieter Scharf in Berlin und steht im Zusammenhang mit seinen Rasterbildern der frühen 1930er-Jahre.

Bildkomposition und Details

  • Rasterstruktur: Kleine rechteckige Zellen ergeben eine ruhig pulsierende Oberfläche.
  • Konturlinien: Dünne dunkle Linien deuten abgewinkelte, architektonische Formen an.
  • Farbigkeit: Rost, Ocker und gedämpftes Blau bleiben bewusst im selben Tonraum.
  • Trägermaterial: Lehmgrundierung und Gaze verleihen dem Bild eine matte, körnige Haptik.

Bedeutung

Das Bild zeigt, wie Klee mit ungewöhnlichen Materialien und feiner Rasterung Bildfläche und Stimmung zugleich gestaltete.

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