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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Genfersee von Caux aus“

Ein türkisfarbener See liegt wie ein Spiegel zwischen grünen Ufern, über ihm ein Himmel in Blautönen mit weißen Wolkenballen. Alles wirkt weit, klar und still.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1917 als Öl auf Leinwand und trägt Hodlers Signatur samt Jahreszahl unten rechts. Es gehört zu den Ansichten des Genfersees, die der Künstler in seinen letzten Jahren malte. Heute befindet sich das Werk als Teil der Dübi-Müller-Stiftung im Kunstmuseum Solothurn.

Bildkomposition und Details

  • Seebucht: Die fast türkise Wasserfläche bildet das Zentrum und ist vom hellen Uferstreifen scharf abgesetzt.
  • Himmel: Ein Verlauf von tiefem Blau zu hellem Dunst nimmt mehr als die Hälfte des Bildes ein.
  • Wolkenband: Weiße, pastos gesetzte Wolken rahmen das Bild am oberen Rand.
  • Ufer: Olivgrüne Hänge mit wenigen Bäumen und Gebäuden geben dem Vordergrund Halt.

Bedeutung

Die Ansicht zeigt, wie Hodler die Landschaft am Ende seines Lebens auf Farbe und Fläche verdichtete, und zählt zu den klaren Beispielen seiner späten Genfersee-Bilder.

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