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Weitere Informationen zu: Füsslis „Gertrude, Hamlet und der Geist von Hamlets Vater“

Ein Blick, ein Schritt zurück, eine abwehrende Hand: In Sekundenbruchteilen scheint das Geschehen eingefroren. Der Geist im Rüstungsharnisch bleibt reglos, während die beiden Lebenden vor ihm zurückweichen.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1793 in Öl auf Leinwand und zeigt die Schlafzimmerszene aus Shakespeares „Hamlet“, in der der Geist des ermordeten Königs erscheint. Füssli, der in London tätig war, beschäftigte sich zeitlebens mit Shakespeare-Stoffen. Das Werk gehört zur Sammlung der Fondazione Magnani-Rocca in Mamiano di Traversetolo.

Bildkomposition und Details

  • Hamlet: Die zurückweichende Haltung mit ausgestreckter Hand macht das Erschrecken körperlich spürbar.
  • Gertrude: Die Königin sitzt links im hellen Gewand und blickt zum Sohn empor.
  • Geist: Die Rüstungsgestalt am rechten Rand verschwimmt fast mit dem Hintergrund.
  • Licht: Ein goldener Schein im Hintergrund hebt Gesichter und Gewänder aus dem Dunkel.

Bedeutung

Das Gemälde zählt zu Füsslis Shakespeare-Bildern und zeigt seine Vorliebe für Geistererscheinungen und theatralisches Hell-Dunkel.

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