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Weitere Informationen zu: William Turners „Glühende Sonne am Horizont“

Die Sonne steht als gelber Fleck in einem Wirbel aus Orange und Rotbraun, links und rechts ziehen blaugraue Wolken vorbei. Der Maler hat nur wenige Pinselzüge gebraucht.

Entstehungshintergrund

Das Blatt stammt aus dem „Channel Sketchbook“ und wird um 1845 datiert. Turner verwendete Graphit und Aquarell auf leicht strukturiertem Papier. Die Caption nennt Meer, Klippen und Türme als Stichworte; im Bild bleibt von ihnen höchstens ein Hauch erkennbar. Ein Standort ist nicht überliefert.

Bildkomposition und Details

  • Sonnenscheibe: Gelb und Orange verlaufen ineinander und bilden das Zentrum.
  • Wolkenbänder: Rotbraune und blaugraue Streifen rahmen die Sonne.
  • Wasserstreifen: Ein schmales Blau setzt einen kühlen Gegenakzent.
  • Sandfarbene Fläche: Der untere Bildteil bleibt offen und warm getönt.

Bedeutung

Das Blatt zeigt, wie Turner den Moment des Sonnenlichts am Meer in reiner Farbe erfasste. Es steht für seine Skizzenbuchpraxis, in der er Stimmungen als Material für spätere Werke sammelte.

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