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Weitere Informationen zu: Alexej von Jawlenskys „Große Variation“

„Große Variation“ zeigt eine Landschaft, die sich in Farbe, Linie und Fläche fast bis an die Grenze der Abstraktion löst. Alexej von Jawlensky verdichtet das Motiv zu einer stillen, zugleich spannungsvollen Bildordnung, in der Weg, Baum und Raum nur noch als Zeichen aufscheinen.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand 1915, in einer Phase, in der Jawlensky seine expressionistische Bildsprache weiter zuspitzte. Die Arbeit ist als Öl- und Bleistiftbild auf leinenstrukturiertem Malpapier angelegt und später auf Hartfaserplatte aufgezogen worden. Heute befindet sich die „Große Variation“ im Kunstmuseum Basel und gehört zu den Arbeiten, die den Übergang von der gegenständlichen Landschaft zur inneren Form sichtbar machen.

Bildkomposition und Details

  • Reduktion:Die Landschaft ist stark vereinfacht und auf wenige, prägnante Formen konzentriert.
  • Farbklang:Blau- und Grüntöne bestimmen den Gesamteindruck und geben dem Bild eine kühle, ruhige Wirkung.
  • Rhythmus:Linien und Flächen sind so gesetzt, dass ein ausgewogener, fast musikalischer Bildrhythmus entsteht.
  • Motivspur:Weg und Baumformen bleiben erkennbar, werden jedoch in abstrakte Zeichen überführt.

Bedeutung

Das Werk steht für Jawlenskys Suche nach einer Bildform, die Natur nicht abbildet, sondern innerlich deutet. Gerade daraus bezieht „Große Variation“ seine besondere Konzentration und zeitlose Wirkung.

Beratung und individuelle Anfragen

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