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Galerie Johann-Heinrich
Gruppe IX / SUW, Der Schwan, Nr. 17 als Leinwand

Live-Vorschau: Leinwand · 40 × 40 cm · ohne Rahmen

Hilma af Klint · 1914Gruppe IX / SUW, Der Schwan, Nr. 17

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Leinwand · 40 × 40 cm · ohne Rahmen

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Über das Kunstwerk

Originaltitel
Group IX/SUW, The Swan, No. 17
Entstehungsjahr
1914
Technik
Öl auf Leinwand
Originalmaße
151 × 150 cm

Group IX/SUW, The Swan, No. 17 - Hilma af Klint

Hilma af Klints "Gruppe IX / SUW, Der Schwan, Nr. 17" gehört zu den eindrucksvollsten Werken ihrer frühen abstrakten Bildsprache. Das nahezu quadratische Format wird von symmetrischen Formen, klaren Konturen und einem spannungsreichen Farbkontrast bestimmt. Der Schwan erscheint hier nicht naturalistisch, sondern als geistiges Zeichen: ein Motiv zwischen Tierdarstellung, Symbol und geometrischer Ordnung. Die Komposition wirkt zugleich streng gebaut und offen für Assoziationen, was dem Bild eine besondere innere Spannung verleiht.

Die 1914/1915 entstandene Arbeit gehört zu einer Werkgruppe, in der Hilma af Klint im Umfeld ihrer spirituellen und formal experimentellen Suche zentrale Formen entwickelte. Öl auf Leinwand und eine präzise, flächige Malweise lassen die Farben besonders klar hervortreten. Die Balance von Blau-, Gelb- und Rosatönen mit hellen Partien erzeugt eine fast schwebende Wirkung, während die gegensätzlichen Bildhälften das Prinzip von Polarität und Verwandlung sichtbar machen. So verbindet das Werk frühe Abstraktion mit einem symbolischen Weltbild, das in der Kunst des 20. Jahrhunderts eine wegweisende Rolle einnimmt.

Über Hilma af Klint

Hilma af Klint – Pionierin der abstrakten Kunst Hilma af Klint (1862–1944) war ihrer Zeit weit voraus: Noch bevor Künstler wie Kandinsky oder Mondrian die Abstraktion entdeckten, schuf sie visionäre Werke voller Farben, Formen und spiritueller Symbolik. Ihre Kunst basiert auf einem tiefen Interesse an Philosophie, Natur und Mystik – oft entstanden ihre Gemälde in meditativen Zuständen oder als Teil spiritueller Rituale. Die großformatigen, abstrakten Kompositionen beeindrucken durch eine klare Formsprache, harmonische Farbverläufe und eine fast überirdische Wirkung. Af Klints Werke wurden zu Lebzeiten kaum öffentlich gezeigt – heute gilt sie als eine der einflussreichsten Wegbereiterinnen der modernen Kunst.

Hintergrund, Bildkomposition & Deutung

Weitere Informationen zu: Hilma af Klints „Gruppe IX / SUW, Der Schwan, Nr. 17“

Mit „Gruppe IX / SUW, Der Schwan, Nr. 17“ schuf Hilma af Klint ein Bild von großer formaler Klarheit und symbolischer Dichte. Der Schwan erscheint nicht als naturgetreues Tier, sondern als Träger einer geistigen Idee. Die streng gegliederte Komposition und die leuchtenden Farbfelder machen das Werk zu einem Schlüsselbeispiel ihrer frühen Abstraktion.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand 1914/1915 als Teil einer umfangreichen Werkfolge, in der Hilma af Klint die Bildsprache der Abstraktion konsequent ausbaute. Öl auf Leinwand und die nahezu quadratische Anlage geben dem Bild eine ruhige, zugleich spannungsvolle Ordnung. Heute wird es der Sammlung der The Hilma af Klint Foundation in Stockholm zugerechnet und ist eng mit den spirituellen und formalen Experimenten der Künstlerin verbunden.

Bildkomposition und Details

  • Symmetrie:Die Komposition ist klar gegliedert und wirkt von einer inneren Achse bestimmt, die dem Bild Stabilität verleiht.
  • Farbklang:Blau, Gelb, Rosa und helle Partien setzen deutliche Kontraste und verleihen der Fläche eine lebendige Dynamik.
  • Formensprache:Der Schwan ist in geometrische und organische Elemente aufgelöst, wodurch Tiermotiv und Abstraktion ineinandergreifen.
  • Blickführung:Die gegeneinander gesetzten Formen lenken den Blick kreisend über die Bildfläche und erzeugen eine fast meditative Spannung.

Bedeutung

Hilma af Klint verbindet in diesem Werk Naturmotiv, Symbolik und geometrische Ordnung zu einer eigenständigen Bildidee. „Der Schwan, Nr. 17“ steht exemplarisch für ihre Rolle als Pionierin der abstrakten Kunst und für den Versuch, Unsichtbares in Form und Farbe sichtbar zu machen.

Material & Qualität

  • Leinwand: hochwertige Künstlerleinwand, auf massiven Holz-Keilrahmen gespannt – fertig zum Aufhängen.
  • Poster / Kunstdruck: schwerer Kunstdruckkarton mit brillanter, lichtechter Farbwiedergabe.
  • Schattenfugenrahmen: Die Leinwand „schwebt“ mit feiner Fuge im Rahmen – wie im Museum.
  • Acrylglas-Rahmen: bruchsicher und leicht, ideal für Poster.

Versand & Rückgabe

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Rahmen im Detail

Schattenfugenrahmen im Detail

Passgenau um das auf Keilrahmen gespannte Gemälde montiert. Die umlaufende Fuge von etwa 1 cm verleiht dem Kunstwerk zusätzliche optische Tiefe.

Mehr zu den Schattenfugenrahmen

Acrylglasrahmen im Detail

In vielen Ausführungen und Profilbreiten – mit hochwertiger Acrylglasscheibe, die den Kunstdruck vor Staub und äußeren Einflüssen schützt.

Mehr zu den Acrylglasrahmen

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