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Weitere Informationen zu: Füsslis „Hagen und die Nymphen der Donau“

Wasser, Nebel und ein Krieger in Anspannung: Die Begegnung am Ufer der Donau ist als leise, fast flüsternde Szene angelegt. Die durchscheinenden Nixen wirken wie Spiegelungen im Licht, während der Held wie aus hellem Stein gemeißelt vor dem Dunkel steht.

Entstehungshintergrund

Das Blatt entstand im Jahr 1802 und stammt aus Füsslis Beschäftigung mit dem Nibelungenlied, dessen Motive er mehrfach ins Bild setzte. Verwendet wurden Graphit, Feder in Braun, Aquarell und Gouache auf cremefarbenem Papier. Die Arbeit befindet sich im Metropolitan Museum of Art in New York.

Bildkomposition und Details

  • Donaunixen: Drei nackte Wasserfrauen erheben sich links aus den Wellen, ihr Haar fließt mit der Strömung.
  • Hagen: Die helle Figur mit erhobenem Arm bildet die kraftvolle Vertikale der Komposition.
  • Reittier und Begleiter: Ein aufgebäumtes Pferd und eine verhüllte Gestalt füllen die rechte Bildhälfte.
  • Farbigkeit: Blaugrüne Vegetation und warmes Ocker setzen einen klaren Kontrast zum hellen Papiergrund.

Bedeutung

Das farbig ausgeführte Blatt zeigt, wie Füssli das mittelalterliche Epos in eine romantische Bildsprache übersetzte.

Beratung und individuelle Anfragen

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