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Weitere Informationen zu: Vallottons „Halbakt mit blauem Tuch vor gestreiftem Vorhang“

Die Figur wirkt ruhig und nachdenklich, umgeben von einem lebhaften Vorhang in Rot, Blau und Gelb. Das blaue Tuch verbindet Körper und Hintergrund zu einer geschlossenen Farbkomposition.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1922 in Paris, in Vallottons letzten Jahren. Es befindet sich im Kunstmuseum Basel. Sein Spätwerk widmet sich Akten, Bildnissen und Interieurs in glatter, klar umrissener Malweise.

Bildkomposition und Details

  • Haltung: Die auf dem Rücken verschränkten Hände geben der Figur eine offene, ruhige Frontalität.
  • Vorhang: Senkrechte rote, blaue und gelbe Streifen erzeugen einen lebhaften Hintergrund.
  • Tuch: Das satte Blau um die Hüften bindet die Farben des Vorhangs ein.
  • Inkarnat: Helle, sanft modellierte Haut hebt sich deutlich vom bunten Umfeld ab.

Bedeutung

Das Werk zeigt Vallottons sachliche und zugleich sinnliche Auffassung des Aktes im Spätwerk. Es verbindet klare Konturen mit einem kühnen, dekorativen Farbklang.

Beratung und individuelle Anfragen

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