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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Heilige Stunde“

Vier Frauen verharren in gleichmäßigem Abstand in einer blühenden Landschaft. Die Szene wirkt still, feierlich und von einer inneren Ordnung getragen.

Entstehungshintergrund

Hodler malte die „Heilige Stunde“ 1907 in Öl auf Leinwand. Das Bild gehört zu den zentralen Werken seiner Figurenkompositionen nach dem Prinzip des Parallelismus, in denen gleichartige Gebärden und Haltungen rhythmisch wiederholt werden. Es befindet sich im Kunsthaus Zürich.

Bildkomposition und Details

  • Vier Frauen: Die Figuren sind symmetrisch angeordnet; zwei in Blau stehen in der Mitte, zwei in hellen Gewändern außen.
  • Gesten: Gefaltete und aufgelegte Hände bilden ruhige, wiederkehrende Bewegungen.
  • Rosenhecke: Eine Hecke mit roten und weißen Blüten schließt den Hintergrund als leuchtendes Band ab.
  • Wiesengrund: Gelb und Grün strukturieren den Boden mit lebhaften kleinen Pinselstrichen.

Bedeutung

Die „Heilige Stunde“ zeigt Hodlers Ideal einer geordneten, symbolisch aufgeladenen Bildsprache und gehört zu seinen bekanntesten Kompositionen.

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