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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Herrin und Dienerin, Akte im seichten Wasser“

Am Rand des Wassers begegnen sich zwei Frauen, die eine vertraut, die andere von geheimnisvoll grünlicher Blässe. Die Szene bleibt bewusst rätselhaft.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1896 in Öl auf Karton, als Vallotton zum Kreis der Nabis gehörte und in Paris Malerei wie Holzschnitt zu einem eigenen Stil verband. Der Titel „La maîtresse et la servante“ spielt auf ein Verhältnis von Herrin und Dienerin an. Das Original befindet sich in Schweizer Privatbesitz.

Bildkomposition und Details

  • Figuren: Die Frau im Rückenakt und die rothaarige Gefährtin sind durch die gereichte Hand verbunden.
  • Farbgebung: Der grünliche Ton der zweiten Figur hebt sie deutlich von der warmen Hautfarbe der ersten ab.
  • Küste: Dunkles Schilf und flaches Wasser mit roten Blütenblättern bilden den Vordergrund.
  • Horizont: Ein kleines Segelboot unter grauen Wolken öffnet den Blick in die Ferne.

Bedeutung

Das Bild zeigt Vallottons Vorliebe für rätselhafte Szenen und stark vereinfachte Formen. Es gehört zu den ausdrucksstarken Figurenbildern der Nabis-Zeit.

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