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Weitere Informationen zu: Vallottons „Hochgebirge, Gletscher und verschneite Gipfel“

Über dem Gletscher lichtet sich ein Wolkenmeer, aus dem entfernte Gipfel ragen. Schnee und Fels stehen sich in klaren, skulptural wirkenden Formen gegenüber.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1919 in Öl auf Leinwand und misst 73 × 100 cm. Vallotton, gebürtiger Lausanner, malte in seinen letzten Lebensjahren auch Hochgebirgsansichten. Es ist ein Depositum der Eidgenössischen Gottfried Keller-Stiftung im Kunsthaus Zürich.

Bildkomposition und Details

  • Gletscher: Das türkisgrüne Eis mit weichen Wellenlinien ist der farbige Mittelpunkt des Bildes.
  • Felsgrate: Graubraune Felsen mit dunklen Rinnen geben der Komposition Struktur und Schwere.
  • Schneeflächen: Große weiße Formen gliedern den Vordergrund plastisch.
  • Wolkenmeer: Ein Streifen aus Wolken und fernen Gipfeln schließt den Horizont in kühlem Blau.

Bedeutung

Das Bild gehört zu Vallottons späten Alpenansichten und zeigt seine Fähigkeit, Naturmotive in strenge, monumentale Formen zu übersetzen.

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