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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Hockende Badende am Meer, Hand am Mund“

Am schmalen Streifen Meer hockt eine junge Frau und blickt still in die Ferne. Die weiche Modellierung des Körpers und die weite, helle Fläche des Himmels erzeugen eine Atmosphäre konzentrierter Ruhe.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1915 in Öl auf Leinwand und kam als Vermächtnis von Henri-Auguste Widmer ins Musée Cantonal des Beaux-Arts in Lausanne. Es gehört zu Vallottons Badenden und Akten, in denen er das Thema in klarer, reduzierter Form immer wieder aufgriff.

Bildkomposition und Details

  • Haltung: Die kauernde Pose bildet eine geschlossene, fast dreieckige Silhouette.
  • Geste: Die Hand vor dem Mund gibt dem Gesicht einen nachdenklichen Ausdruck.
  • Horizont: Ein schmaler blauer Meeresstreifen setzt einen kühlen Kontrast zu den warmen Hauttönen.
  • Farbklang: Sand, Beige und Grau bestimmen die ruhige, gedämpfte Palette.

Bedeutung

Das Bild zeigt Vallottons Weg zu einer klaren, plastischen Aktdarstellung, die ohne Anekdote auskommt und den Körper in den Mittelpunkt stellt.

Beratung und individuelle Anfragen

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