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Weitere Informationen zu: Tina Blaus „Im Prater bei der Rotunde“

Licht fällt durch die Baumkronen, die Wiese leuchtet saftig grün, und in der Ferne ragt der mächtige Rundbau auf. Die Szene wirkt wie ein kurzer Blick in einen goldenen Parknachmittag.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand um 1885 in Öl auf Papier, das auf Leinwand kaschiert wurde. Die Rotunde im Prater, einst Hauptbau der Wiener Weltausstellung von 1873, war ein vertrautes Wahrzeichen der Umgebung. Das Bild gehört zur Sammlung der Österreichischen Galerie Belvedere in Wien.

Bildkomposition und Details

  • Eiche: Der dunkle, knorrige Stamm links rahmt die Szene und setzt einen kräftigen Akzent.
  • Birkenstämme: Helle, schlanke Stämme gliedern die Bildmitte rhythmisch.
  • Rotunde: Der Kuppelbau im Hintergrund bildet den ruhigen Blickpunkt.
  • Farbakzente: Rote und gelbe Figuren beleben die grüne Wiese im Mittelgrund.

Bedeutung

Das Bild zeigt, wie Blau den Prater als Landschaftsraum der Großstadt in lockerer, farbintensiver Malweise erfasste.

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