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Weitere Informationen zu: Madeleine Françoise Basseportes „Immergrüner Kreuzdorn (Rhamnus alaternus)“

Kein Blütenfeuerwerk, sondern stille Naturbeobachtung: ein einzelner Zweig, in weichem Grün, auf dem hellen Pergament fast schwebend.

Entstehungshintergrund

Das Blatt entstand um 1750 in Aquarell über Bleistift auf Pergament und ist Teil des Albums 1952.29 der Morgan Library & Museum in New York. Das Album wird Madeleine Françoise Basseporte und ihrem Umkreis zugeschrieben. Der Immergrüne Kreuzdorn ist ein mediterraner Strauch, der als Zier- und Heckenpflanze geschätzt wurde.

Bildkomposition und Details

  • Zweigaufbau: Der dünne, rötliche Zweig gliedert sich in mehrere Seitentriebe, die das Hochformat füllen.
  • Blätter: Ovale, gezähnte Blätter in dunklem und hellem Grün zeigen deutliche Mittelrippen.
  • Blütenbüschel: Kleine gelbgrüne Blüten sitzen in Gruppen an den Blattachseln.
  • Farbspuren: Gelbliche Flecken auf einzelnen Blättern verleihen dem Zweig Lebendigkeit.

Bedeutung

Das Blatt steht beispielhaft für die nüchterne, genaue Pflanzenmalerei, die Botanik und Kunst im Paris des 18. Jahrhunderts verband.

Beratung und individuelle Anfragen

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