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Weitere Informationen zu: Rembrandts „Jeremias, über die Zerstörung Jerusalems trauernd“

Ein Mann sitzt allein am Rand des Lichts und trauert. Aus der Ferne dringt der Schein eines Feuers in die Höhle, das von der Zerstörung der Stadt erzählt.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand 1630 in Öl auf Holz, in Rembrandts Leidener Jahren, und gehört zum Bestand des Rijksmuseums in Amsterdam. Es zeigt den Propheten Jeremias nach dem Fall Jerusalems, wie ihn das Alte Testament schildert. Die Szene mit stillem Schmerz statt dramatischer Geste gilt als frühes Beispiel für Rembrandts psychologisches Interesse an biblischen Figuren.

Bildkomposition und Details

  • Prophet: Der in die Hand gestützte Kopf und das gesenkte Gesicht drücken Erschöpfung und Klage aus.
  • Mantel: Der bläulich-violette Umhang mit Pelzbesatz setzt einen kühlen Akzent im warmen Braun.
  • Gefäße: Goldene Gefäße und Teppich erinnern an den verlorenen Tempelschatz.
  • Feuer: Das brennende Jerusalem links im Hintergrund erklärt die Trauer.

Bedeutung

Das Werk gilt als frühes Zeugnis von Rembrandts Fähigkeit, Gefühl durch Licht und Haltung sichtbar zu machen.

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