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Weitere Informationen zu: Henri de Toulouse-Lautrecs „Junge Frau an einem Tisch, Poudre de riz, 1887“

Ein direkter Blick, verschränkte Arme, eine kleine rote Dose: Das Bildnis lebt von seiner ruhigen Präsenz und seiner fein gewebten Oberfläche.

Entstehungshintergrund

Toulouse-Lautrec malte das Bild 1887 als Öl auf Leinwand. In dieser Zeit experimentierte er mit der gestrichelten Malweise, die von Georges Seurat und Vincent van Gogh angeregt war. Das Werk gehört heute zur Sammlung des Van Gogh Museums in Amsterdam.

Bildkomposition und Details

  • Blick: Die Frau sieht dem Betrachter direkt entgegen und gibt dem Porträt Nähe und Spannung.
  • Tisch: Die helle Tischdecke bildet eine große ruhige Fläche im unteren Bildteil.
  • Puderdose: Das rote Gefäß und sein Deckel sind der einzige starke Farbakzent.
  • Strichlagen: Feine, parallele Pinselstriche geben Wand und Kleidung ihre flimmernde Struktur.

Bedeutung

Das Bild zeigt Toulouse-Lautrec als feinen Porträtisten, der neue Maltechniken für seine eigene, psychologisch genaue Bildsprache nutzte.

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