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Galerie Johann-Heinrich
Junge Frau mit Mandoline, Studie für das Porträt der Mlle. Fiocre im Ballett „La Source als Leinwand

Live-Vorschau: Leinwand · 40 × 63 cm · ohne Rahmen

Edgar Degas · 1867Junge Frau mit Mandoline, Studie für das Porträt der Mlle. Fiocre im Ballett „La Source

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Leinwand · 40 × 63 cm · ohne Rahmen

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Über das Kunstwerk

Künstler
Edgar Degas
Originaltitel
Young Woman Playing a Mandolin, Study for Portrait of Mlle. Fiocre in the Ballet "La Source"
Entstehungsjahr
1867
Technik
Graphit auf eingefasstem Büttenpapier
Originalmaße
36 × 57 cm

Young Woman Playing a Mandolin, Study for Portrait of Mlle. Fiocre in the Ballet "La Source" - Edgar Degas

Die Zeichnung zeigt eine junge Frau, die ruhig eine Mandoline hält; zugleich ist sie vorbereitende Studie für das Porträt der Mlle. Fiocre im Ballett "La Source". Degas verbindet hier die intime Beobachtung einer einzelnen Figur mit dem Interesse an Bewegung, Haltung und Bühnenwelt. Die sparsame, konzentrierte Ausführung in Graphit lenkt den Blick auf die elegante Körperhaltung und die feine Modellierung des Gesichts. Die helle Papierfläche, die von sanften Braun- und Beigetönen der Linien bestimmt wird, verleiht dem Werk eine stille, fast skizzenhafte Präsenz. Als Werk aus den späten 1860er-Jahren gehört es zu jener Phase, in der Degas seine Figurenkompositionen mit großer Präzision entwickelte und dabei die Grenze zwischen Studie und eigenständigem Kunstwerk bewusst offenhielt.

Über Edgar Degas

Edgar Degas (1834–1917) war ein französischer Maler, Bildhauer und bedeutender Vertreter des Impressionismus, obwohl er selbst diesen Begriff ablehnte. Degas ist vor allem für seine meisterhaften Darstellungen von Tänzerinnen bekannt, die Bewegung, Eleganz und Anmut auf einzigartige Weise einfangen. Neben Ballettszenen widmete er sich Porträts, Pferderennen und Alltagsszenen, wobei er oft ungewöhnliche Perspektiven und Bildausschnitte verwendete. Seine Techniken reichten von Ölmalerei über Pastell bis hin zu Skulpturen, die alle durch eine außergewöhnliche Liebe zum Detail und ein Gespür für Licht geprägt sind. Werke wie "Die Tanzklasse" und "Absinth" gehören zu seinen bekanntesten. Degas war ein scharfer Beobachter der modernen Gesellschaft und schuf mit seinem Werk ein beeindruckendes Zeugnis des Lebens im 19. Jahrhundert.

Hintergrund, Bildkomposition & Deutung

Weitere Informationen zu: Edgar Degass „Junge Frau mit Mandoline, Studie für das Porträt der Mlle. Fiocre im Ballett „La Source““

In dieser feinsinnigen Zeichnung verbindet Edgar Degas die Konzentration auf eine einzelne Figur mit dem Thema Bühne und Musik. Die junge Frau wirkt ruhig und gesammelt; gerade diese Zurückhaltung macht den Reiz von „Junge Frau mit Mandoline, Studie für das Porträt der Mlle. Fiocre im Ballett „La Source““ aus.

Entstehungshintergrund

Das Blatt entstand 1867, also in einer Schaffensphase, in der Degas intensiv an Figurenstudien und Theatermotiven arbeitete. Es handelt sich um Graphit auf ivory laid paper, heute im Art Institute of Chicago verwahrt. Die Zeichnung ist eng mit der Vorbereitung eines größeren Porträts verbunden und zeigt, wie sorgfältig Degas Haltung, Gewand und Ausdruck vorab entwickelte.

Bildkomposition und Details

  • Figur: Die junge Frau ist in einer klaren, fast frontalen Haltung erfasst; die Mandoline gibt dem Bild einen ruhigen musikalischen Akzent.
  • Linienführung: Degas arbeitet mit präzisen, kontrollierten Graphitlinien, die Kontur und Volumen zugleich bestimmen.
  • Reduktion: Der sparsame Einsatz von Tonwerten lässt viel Papier sichtbar und verstärkt den Eindruck einer unmittelbaren Studie.
  • Stimmung: Die zurückhaltende Ausführung erzeugt eine stille, konzentrierte Atmosphäre, die typisch für Degas’ Beobachtungen des modernen Lebens ist.

Bedeutung

Das Werk zeigt Degas’ besondere Fähigkeit, aus einer vorbereitenden Skizze ein Bild von großer Eigenständigkeit zu machen. Es verbindet Porträt, Musik und die Welt des Balletts zu einer charakteristischen, fein beobachteten Momentaufnahme des 19. Jahrhunderts.

Material & Qualität

  • Leinwand: hochwertige Künstlerleinwand, auf massiven Holz-Keilrahmen gespannt – fertig zum Aufhängen.
  • Poster / Kunstdruck: schwerer Kunstdruckkarton mit brillanter, lichtechter Farbwiedergabe.
  • Schattenfugenrahmen: Die Leinwand „schwebt“ mit feiner Fuge im Rahmen – wie im Museum.
  • Acrylglas-Rahmen: bruchsicher und leicht, ideal für Poster.

Versand & Rückgabe

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Rahmen im Detail

Schattenfugenrahmen im Detail

Passgenau um das auf Keilrahmen gespannte Gemälde montiert. Die umlaufende Fuge von etwa 1 cm verleiht dem Kunstwerk zusätzliche optische Tiefe.

Mehr zu den Schattenfugenrahmen

Acrylglasrahmen im Detail

In vielen Ausführungen und Profilbreiten – mit hochwertiger Acrylglasscheibe, die den Kunstdruck vor Staub und äußeren Einflüssen schützt.

Mehr zu den Acrylglasrahmen

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4,85 von 5 · 52 Bewertungen zu unseren Kunstdrucken

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