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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Jüngling vom Weibe bewundert II“

Vier Gestalten stehen in einer weiten, hellen Fläche nebeneinander: drei Frauen in Grün und ein nackter junger Mann. Die Anordnung wirkt streng geordnet und doch spannungsvoll.

Entstehungshintergrund

Hodler schuf das Bild 1904 in der Zeit, in der er seine Figurenkompositionen nach dem Prinzip des Parallelismus aufbaute. Das Motiv der von Frauen umgebenen Jünglingsfigur beschäftigte ihn in mehreren Fassungen. Das Gemälde gehört zu den Beständen der Nationalgalerie in Berlin.

Bildkomposition und Details

  • Jünglingsfigur: Der junge Mann steht frontal und ruhig am rechten Rand und richtet den Blick auf den Betrachter.
  • Frauengruppe: Drei Frauen in grünen Kleidern sind in Rücken- und Seitenansicht wiedergegeben.
  • Bodenzone: Ein zartes Rosa mit kleinen Blüten und Grasbüscheln bildet den ruhigen Grund.
  • Horizontlinie: Eine grünliche Linie am oberen Rand schließt die Szene ab und betont die Symmetrie.

Bedeutung

Das Werk steht für Hodlers symbolistische Suche nach einer allgemeingültigen Darstellung von Beziehung und Betrachtung.

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