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Weitere Informationen zu: Füsslis „Kopf des Satan, Fragment“

Der Blick nach oben, die Hand an der Schläfe: Füssli zeigt Satan nicht als Ungeheuer, sondern als grübelnde, fast tragische Figur. Der ovale Ausschnitt vor hellem Himmel lenkt alle Aufmerksamkeit auf den Kopf.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde ist ein erhaltenes Fragment des Bildes „Satan sinnt über seine Taten“ (Milton-Galerie Nr. 15), entstanden um 1790 bis 1800 in London nach Miltons „Paradise Lost“, Buch IV. Es wurde als Öl auf Leinwand ausgeführt und befindet sich laut Caption in New Yorker Privatbesitz.

Bildkomposition und Details

  • Gesicht: Bleiche Züge und der aufwärts gerichtete Blick geben der Figur Melancholie.
  • Haarschmuck: Eine flammenartige Locke und zwei Flügel setzen dramatische Akzente.
  • Handgeste: Die zur Schläfe geführte Hand verstärkt den Eindruck des Grübelns.
  • Ausschnitt: Die ovale Öffnung vor hellem Himmel rahmt den Kopf wirkungsvoll.

Bedeutung

Das Fragment macht ein Detail des Milton-Zyklus zum eigenständigen Bild und zeigt Füsslis Interesse an Ausdruck und Psychologie.

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