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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Kopfstudie einer Italienerin“

Das Blau des Hintergrunds und das gelbgrüne Inkarnat stehen in kräftigem Kontrast. Der Kopf füllt das Bildfeld fast vollständig und wirkt dadurch nah und eindringlich.

Entstehungshintergrund

Die Studie entstand um 1910 in Öl auf Leinwand (34,5 × 40 cm); die Datierung ist in der Literatur mit einem Fragezeichen versehen. Das Modell war Giulia Leonardi, die Hodler in diesen Jahren mehrfach porträtierte. Das Bild befindet sich im Wallraf-Richartz-Museum in Köln.

Bildkomposition und Details

  • Bildausschnitt: Der eng gefasste Ausschnitt rückt Kopf und Schultern in den Mittelpunkt.
  • Haar: Dunkle Locken mit grünen und weißen Akzenten wirken wie ein Ornament.
  • Inkarnat: Gelb, Rosa und Grün formen Gesicht und Hals mit sichtbarem Pinselstrich.
  • Signatur: Hodlers Namenszug unten rechts ist im Bild sichtbar.

Bedeutung

Die Kopfstudie zeigt exemplarisch, wie Hodler Farbe und Kontur nutzte, um ein Gesicht mit wenigen Mitteln lebendig zu machen.

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