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Weitere Informationen zu: Maria Blanchards „Kubistisches Stillleben mit Tasse und Löffel“

Geschirr, Glas und Besteck erscheinen wie aus Kristall geschnitten und auf einer schräg gestellten Tischplatte angeordnet. Das dunkle Oval im Hintergrund wirkt wie ein Rahmen, der die Dinge zusammenhält.

Entstehungshintergrund

Das Stillleben entstand 1917 in Paris, als Blanchard unter dem Eindruck von Juan Gris zu einem strengen, geometrisch klaren Kubismus fand. Es ist in Öl auf Holz gemalt, misst 60 × 70 cm und gehört heute zur Sammlung des Musée du Petit Palais in Genf.

Bildkomposition und Details

  • Tischplatte: Die keilförmig gekippte Platte in Weiß und Braun trägt alle Gegenstände.
  • Gläserne Tasse: Auf ihrem Unterteller in der Mitte spiegeln sich rosa Lichter in klaren Facetten.
  • Schüssel und Dose: Gelb-ocker und Elfenbein setzen links und rechts ruhige Volumen.
  • Schwarzes Oval: Der dunkle Grund lässt die hellen, rosafarbenen Töne umso stärker hervortreten.

Bedeutung

Das Werk zählt zu Blanchards klarsten kubistischen Stillleben und zeigt ihre eigenständige, farblich zurückhaltende Auslegung der Bewegung.

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