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Weitere Informationen zu: Paul Klees „Landgut bei Fryburg“

Ein Hügel in warmem Orange trägt Häuser, Bäume und Büsche, die sich zu farbigen Flächen verdichten. Der Himmel darüber ist in kühlen Blau- und Grautönen nass in nass gemalt.

Entstehungshintergrund

Klee schuf das Aquarell 1915, kurz nach seiner prägenden Tunisreise von 1914, auf der er zur Farbe fand. Der Titel nennt das Landgut bei Fryburg, der alten Schreibweise von Freiburg beziehungsweise Fribourg. Das Blatt befindet sich heute in Privatbesitz.

Bildkomposition und Details

  • Häuser: Ein ockerfarbenes Satteldach links und ein rotes Dach rechts begrenzen das Bild.
  • Bäume: Eine dunkelgrüne Zypresse und violette Büsche setzen kräftige Akzente.
  • Farbfelder: Grüne und gelbe Rechtecke lassen die Landschaft wie ein Mosaik wirken.
  • Vordergrund: Der orangefarbene Hügel und ein gestreifter Rand am unteren Bildrand tragen die Komposition.

Bedeutung

Das Blatt steht für Klees frühe Aquarelle, in denen Gegenständliches zu rhythmischen Farbfeldern wird.

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