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Weitere Informationen zu: William Turners „Landschaft mit Fluss und Bucht in der Ferne“

Der Blick geht über sanft ansteigende Hügel in eine grenzenlose, helle Ferne. Land, Wasser und Himmel sind kaum zu trennen, alles löst sich in warmem Dunst.

Entstehungshintergrund

Das Ölgemälde entstand um 1835/40 und gehört zu den späten, atmosphärischen Landschaften Turners, die oft ohne Ausstellungsabsicht entstanden. Es misst 93,5 × 123,5 cm, trägt die Inventarnummer R.F. 1967–2 und befindet sich im Musée du Louvre in Paris.

Bildkomposition und Details

  • Goldener Baum: Rechts begrenzt ein Baum in Ocker das Bild und gibt ihm Halt.
  • Hügel: Weich modellierte Erdtöne bilden einen warmen Vordergrund.
  • Ferne: Fluss und Bucht verschwimmen im hellen Dunst des Horizonts.
  • Himmel: Ein Streifen Blau oben rechts bricht das Gelb und Beige auf.

Bedeutung

Das Gemälde zeigt Turners späte Hinwendung zur Auflösung der Form im Licht, mit der er spätere Entwicklungen der Malerei vorbereitete. Die Farbflächen wirken fast abstrakt und weisen weit über ihre Zeit hinaus.

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