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Weitere Informationen zu: Fernand Legers „Le roi de carreau“

Mit „Le roi de carreau“ übersetzt Fernand Leger ein vertrautes Kartensymbol in eine moderne Bildsprache. Das Motiv bleibt erkennbar, wird aber in farbige Flächen, harte Konturen und ein spannungsreiches Gefüge aus Zeichen und Form zerlegt.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand 1927, in einer Phase, in der Léger seine kubistischen Erfahrungen mit einer klaren, beinahe monumentalen Bildauffassung verband. Öl auf Leinwand und das Hochformat unterstützen den Charakter eines einzelnen, konzentrierten Bildzeichens. Heute befindet sich das Original im Hirshhorn Museum and Sculpture Garden in Washington.

Bildkomposition und Details

  • MotivDie Spielkarte wird zum eigenständigen Kunstobjekt und löst sich von jeder erzählerischen Funktion.
  • FormStrenge Konturen und geometrische Gliederung ordnen das Bild und verleihen ihm architektonische Stabilität.
  • FarbeRot, Blau, Schwarz und helle Töne schaffen Kontraste, die die Fläche lebendig und zugleich klar lesbar machen.
  • WirkungZwischen Dekoration und Abstraktion entsteht eine Bildspannung, die den Blick immer wieder neu lenkt.

Bedeutung

„Le roi de carreau“ zeigt Léger als Künstler der Moderne, der Alltagszeichen in eine kraftvolle, universelle Form überführt. Das Werk steht exemplarisch für die Verbindung von kubistischer Ordnung und spielerischer Bildidee.

Beratung und individuelle Anfragen

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