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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Lied aus der Ferne, Fassung St. Gallen“

Eine Frau in blauem Gewand steht mit geöffneten Armen vor einer Hügellandschaft. Die streng symmetrische Haltung wirkt zugleich einladend und entrückt.

Entstehungshintergrund

Die Fassung entstand 1906 in Öl auf Leinwand und misst 140 × 120 Zentimeter. Sie befindet sich im Kunstmuseum St. Gallen. Hodler schuf mehrere Fassungen des Motivs, darunter eine in Mannheim.

Bildkomposition und Details

  • Gebärde: Die ausgebreiteten Arme mit nach außen gedrehten Handflächen bilden eine klare Waagerechte.
  • Gewand: Das lange blaue Kleid mit senkrechter Mittelnaht betont die Vertikale der Gestalt.
  • Hügel: Sanft gegliederte grüne Hügel mit kleinen Bäumen hinterfangen die Figur symmetrisch.
  • Blumenboden: Blaue Blüten auf hellem Grund verbinden das Kleid mit dem Vordergrund.

Bedeutung

Das „Lied aus der Ferne“ gehört zu den Sehnsuchts- und Stimmungsbildern von Hodlers spätem Symbolismus. Seine strenge Symmetrie zeigt sein Prinzip des Parallelismus in reiner Form.

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