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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Frau mit Papagei“

Im Halbdunkel leuchten Haut, Laken und das Gefieder des Vogels. Vallotton stellt den liegenden Akt in eine strenge, fast bühnenhafte Anordnung.

Entstehungshintergrund

Das Ölgemälde entstand zwischen 1909 und 1913 und befindet sich in Privatbesitz. Nach seiner Zeit bei den Nabis wandte sich Vallotton in diesen Jahren verstärkt dem Akt zu und arbeitete mit glatter Oberfläche und klarer Kontur.

Bildkomposition und Details

  • Liegende Figur: Die diagonal gelagerte Frau führt den Blick durch das ganze Bild.
  • Papagei: Der grüne Vogel auf der Stange setzt einen kräftigen Farbakzent am rechten Rand.
  • Tuch: Die feinen Falten des hellen Lakens bilden ein ruhiges, plastisches Gegengewicht.
  • Dunkler Grund: Der schwarze Hintergrund lässt Figur und Vogel isoliert und präsent wirken.

Bedeutung

Das Werk zeigt Vallottons Neuinterpretation des klassischen liegenden Akts mit nüchternem Blick und ungewöhnlicher Begleitfigur.

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