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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Liegender Akt auf rotem Teppich“

Rot leuchtet der Teppich unter der hellen Gestalt, die sich in weiter Diagonale durchs Bild streckt. Über die Schulter blickt die Liegende zum Betrachter, ruhig und selbstbewusst.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1909 in Öl auf Leinwand und gehört zu Vallottons wichtigen Aktbildern der Pariser Jahre. Es wird im Musée du Petit Palais in Genf aufbewahrt. Der Maler griff das klassische Thema der Liegenden in nüchterner, moderner Fassung auf.

Bildkomposition und Details

  • Diagonale: Der lang gestreckte Körper füllt das Querformat in ruhiger Linie.
  • Rotes Tuch: Der Teppich am unteren Rand setzt einen kräftigen, warmen Farbakzent.
  • Blick: Der Blick über die Schulter schafft eine unaufdringliche Verbindung zum Betrachter.
  • Hintergrund: Der graue, fein verlaufende Grund lässt die helle Haut plastisch hervortreten.

Bedeutung

Das Bild zählt zu Vallottons bekannten Aktdarstellungen und zeigt seinen Weg zu glatter, sachlicher Formensprache.

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