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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Madame Félix Vallotton bei der Maniküre“

Ein Tisch mit gestreiftem Tuch, ein rot gekleideter Mensch in konzentrierter Handarbeit: „Madame Félix Vallotton“ macht aus einem unscheinbaren Moment ein Bild von großer Ruhe. Der Blick führt vom Tischtuch über die Hände hinauf zum gesenkten Gesicht.

Entstehungshintergrund

Vallotton malte das Bildnis 1899 in Öl auf Karton. Es zeigt seine Frau Gabrielle, geborene Bernheim, die er im selben Jahr heiratete. Das Werk gehört zur Interieurmalerei der Nabis-Zeit und befindet sich heute im Musée d'Orsay in Paris.

Bildkomposition und Details

  • Tischtuch: Das gelb-orange gestreifte Tuch bildet eine große, rhythmische Fläche im Vordergrund.
  • Umhang: Das Rot der Schultern bildet den stärksten Farbakzent des Bildes.
  • Details: Kleine Döschen, Fläschchen und ein Handspiegel erzählen vom Toilettentisch.
  • Raum: Graue Wand, Tür und Schrank rahmen die Figur in nüchterner Ordnung.

Bedeutung

Das Bild zeigt, wie Vallotton den häuslichen Alltag mit klaren Flächen und kräftigen Farben zu einem eigenständigen Bildthema erhob.

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