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Weitere Informationen zu: Toulouse-Lautrecs „Madame Lili Grenier“

Kupferrotes Haar, ein leicht abgewandter Blick und wenige, sichere Pinselzüge: Das Bildnis lebt von seiner spontanen, ungeschönten Unmittelbarkeit.

Entstehungshintergrund

Das Bildnis wird in die Zeit zwischen 1875 und 1888 datiert und ist in Öl mit Graphit auf grauem Karton ausgeführt. Auf der Rückseite befindet sich eine Landschaft mit Kirche. Die Familie Grenier gehörte zum Umfeld des Künstlers. Das Werk befindet sich im Art Institute of Chicago.

Bildkomposition und Details

  • Haar: Orange-, Rot- und Brauntöne modellieren die volle Haarmasse in kräftigen Strichen.
  • Krawatte: Eine helle Rüschenkrawatte setzt einen frischen Akzent am Hals.
  • Kartongrund: Das gedeckte Grau des Kartons bleibt sichtbar und gibt dem Bild Ruhe.
  • Skizzen: Kleine Bleistiftskizzen am unteren Rand zeigen den Arbeitsprozess.

Bedeutung

Das Blatt verdeutlicht Lautrecs frühes Können im Porträt und seine Vorliebe für ungeschönte, lebendige Charakterstudien.

Beratung und individuelle Anfragen

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