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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Madame Vallotton und ihre Nichte Germaine Aghion“

Rot bestimmt den Raum: Wand, Sessel und Teppich umhüllen eine ruhig sitzende Frau und ein spielendes Kind. Das Bild wirkt zugleich behaglich und streng komponiert.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1899 in Öl auf Malkarton und zeigt Madame Vallotton mit ihrer Nichte Germaine Aghion. Es stammt aus der Zeit, in der Vallotton als Mitglied der Nabis häusliche Interieurs zu großflächigen Farbkompositionen verdichtete. Heute befindet sich die Arbeit im Art Institute of Chicago.

Bildkomposition und Details

  • Rote Wand: Eine tiefrote Fläche nimmt den Großteil des Hintergrunds ein und rahmt die Figur.
  • Sitzende Frau: Die Frau im samtenen Sessel wirkt in sich gekehrt, mit gesenktem Blick.
  • Kind: Das spielende Kind in Rosa setzt einen hellen Akzent im Vordergrund.
  • Details: Blau-weiße Kacheln, eine Kerze und eine Vase am Kaminsims beleben die Ränder.

Bedeutung

Das Bild ist ein herausragendes Beispiel für Vallottons Interieurporträts um 1900. Es verbindet Familienszene und Flächenkunst der Nabis.

Beratung und individuelle Anfragen

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