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Weitere Informationen zu: Ljubow Popowas „Malerische Architektonik mit schwarzen Flächen, Thyssen-Bornemisza“

Schwarze und weiße Flächen stehen sich in schrägen Diagonalen gegenüber, bewegt von einem inneren Rhythmus. Rotbraune und grüne Ränder geben dem quadratischen Bild Wärme.

Entstehungshintergrund

Die „Malerische Architektonik“ entstand 1918 in Öl auf Leinwand und gehört zu Popowas Serie freier Kompositionen, die kubistische und suprematistische Anregungen verarbeitet. Das Gemälde befindet sich im Museo Thyssen-Bornemisza in Madrid. Popowa (1889–1924) zählte zu den führenden Künstlerinnen der russischen Avantgarde.

Bildkomposition und Details

  • Dunkle Massen: Zwei große schwarze Flächen tragen das Kräftegleichgewicht des Bildes.
  • Helle Keile: Weiße Flächen mit blauem Verlauf schneiden diagonal in das Gefüge.
  • Randfarben: Rotbraune, grüne und gelbe Dreiecke rahmen die Komposition.
  • Format: Das Quadrat lässt das Gefüge in alle Richtungen drehen.

Bedeutung

Das Werk zählt zu den Kernbeispielen für Popowas Weg vom Kubismus zur gegenstandslosen Malerei und für ihren Beitrag zur russischen Avantgarde.

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