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Weitere Informationen zu: Füsslis „Mamillius, von einer Hofdame gegängelt“

Ein Tondo voller kleiner Entdeckungen: In einer felsigen Grotte tummeln sich Elfenwesen, während eine Dame im Federhut das Kind an der Hand führt. Füssli verbindet höfische Eleganz mit dem Zauber des Märchens.

Entstehungshintergrund

Das Blatt entstand 1785/86 in London nach Shakespeares „Das Wintermärchen“, Akt II, Szene 1, und misst 49 Zentimeter im Durchmesser. Ausgeführt wurde es in Bleistift, Kreide und Aquarell. Es befindet sich im Kunsthaus Zürich unter der Inventarnummer 1914/42.

Bildkomposition und Details

  • Dame: Der breite Federhut und das lange Kleid mit Schleppe bestimmen den Bildmittelpunkt.
  • Kind: Ein kleines Kind mit Kappe wird an der Seite der Dame geführt.
  • Grotte: Links tummeln sich geflügelte Wesen in einem Felsenversteck.
  • Blüte: Rechts steigt aus einer blauen Winde eine winzige Gestalt.

Bedeutung

Das farbig gemalte Aquarell zeigt Füsslis Freude an Shakespeare und an Elfenwesen und markiert die Nähe von Zeichnung und Malerei in seinem Werk.

Beratung und individuelle Anfragen

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