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Weitere Informationen zu: Édouard Manets „Maskenball an der Oper in Washington“

In einem festlich beleuchteten Foyer drängen sich Herren in Schwarz und Zylindern, dazwischen maskierte Damen und ein farbenfroher Harlekin. Die Szene lebt von Dichte und Bewegung.

Entstehungshintergrund

Manet malte das Bild 1873 in Öl auf Leinwand. Es zeigt ein Fest in der Pariser Oper, ein beliebtes Motiv der zeitgenössischen Vergnügungskultur. Es existiert eine weitere Fassung des Motivs in Tokio. Diese Fassung befindet sich in der National Gallery of Art in Washington.

Bildkomposition und Details

  • Menge in Schwarz: Herren in Frack und Zylinder bilden eine dichte, fast einheitliche dunkle Masse.
  • Harlekin: Ein Kostümierter in Rot und Grün am linken Rand setzt einen starken Farbakzent.
  • Tänzerin: Eine Frau in bunter Kleidung mit blauen Stiefeln bricht die Dominanz des Schwarz.
  • Galerie: Am oberen Rand sind Beine zu sehen, die den Blick nach oben führen.

Bedeutung

„Maskenball an der Oper“ zählt zu Manets Bildern des modernen Pariser Lebens und zeigt seine Freude an Menschenmengen und Kontrasten.

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