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Weitere Informationen zu: Édouard Manets „Maskenball in der Oper, Tokio“

Ein Gewirr aus Zylindern, schwarzen Gehröcken und hellen Kostümen füllt den Raum. Die schnellen Pinselstriche fangen das Gedränge und die Erregung eines Maskenballs ein.

Entstehungshintergrund

Manet malte die Szene 1873 in Öl auf Leinwand; die Fassung im Format 46,5 × 38,5 cm gehört zur Stiftung Ishibashi und ist heute im Artizon Museum (früher Bridgestone Museum of Art) in Tokio ausgestellt. Sie greift das Thema des Pariser Opernballs auf, das Manet auch in einer weiteren Fassung behandelte.

Bildkomposition und Details

  • Zylinder: Die dunklen Hüte der Herren bilden eine dichte Reihe im Bildraum.
  • Kostümfigur: Eine Gestalt mit roter Tunika und hellen Strümpfen wendet sich der Menge zu.
  • Weißes Kleid: Rechts hebt sich eine Frau in hellem Gewand vom dunklen Hintergrund ab.
  • Malweise: Kurze, offene Pinselzüge geben dem Gedränge einen skizzenhaften Charakter.

Bedeutung

„Maskenball in der Oper, Tokio“ zeigt die moderne Großstadtgesellschaft, die Manet in seinen Bildern der 1870er Jahre immer wieder thematisierte.

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