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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Meer bei Flut im Abendlicht“

Zwei Felsen wie Kulissen, dazwischen ein Meer in Türkis und Rosa: Der Abend legt sich in weichen Farbverläufen über die ansteigende Flut. Vallotton verwandelt die Küste in ein ruhiges Farbbild.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1915 in Öl auf Leinwand. Vallotton malte in den 1910er Jahren zahlreiche Küstenbilder mit Sonnenuntergängen, häufig in der Normandie und aus der Erinnerung im Atelier komponiert. Das Werk befindet sich in der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte in Winterthur.

Bildkomposition und Details

  • Felsen: Zwei geschichtete graublaue Felsformen rahmen das Bild links und rechts.
  • Farbverlauf: Weiche Übergänge von Türkis über Gelb zu Rosa prägen die Wasserfläche.
  • Spiegelung: Der rosafarbene Himmel erscheint als Fläche im Wasser.
  • Horizont: Eine ferne Küstenlinie in Blauviolett schließt das Bild ruhig ab.

Bedeutung

Das Gemälde zeigt Vallottons späte Küstenbilder, in denen Farbe und Fläche wichtiger sind als Detailtreue. Es gehört zu den poetischsten Werken seiner reifen Jahre.

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