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Weitere Informationen zu: William Turners „Mer de Glace im Tal von Chamonix“

Hohe Bäume und ein steiler Hang führen den Blick ins Tal, wo das Eis des Gletschers zwischen Wolken und Wald aufleuchtet. Ein Gewitter hängt über den Bergen.

Entstehungshintergrund

Das Aquarell entstand 1803, kurz nach Turners erster Reise in die Alpen von 1802, auf der er zahlreiche Skizzen sammelte. Er nutzte Aquarell, Graphit, Gummi, Auskratzungen und Abdeckung. Das Chamonix-Tal liegt in den französischen Alpen. Das Werk gehört dem Yale Center for British Art in New Haven.

Bildkomposition und Details

  • Baumstämme: Zwei hohe, zerzauste Stämme rahmen links den Blick ins Tal.
  • Gletscher: Das helle Eis des Mer de Glace zieht sich diagonal durchs Bild.
  • Hirte und Ziegen: Kleine Tiere und Figuren im Vordergrund geben den Maßstab.
  • Wolkenhimmel: Dunkle, aufgerissene Wolken erzeugen eine dramatische Stimmung.

Bedeutung

Das Blatt zeigt Turners Alpenerfahrung und seinen Ehrgeiz, mit dem Aquarell die Wirkung eines großen Gemäldes zu erreichen.

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