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Weitere Informationen zu: William Turners „Merkur und Argus“

Ein Bach, ein hoher Baum und eine Bucht im Gegenlicht: Turner lässt eine mythologische Szene in goldenem Dunst aufgehen.

Entstehungshintergrund

Das Ölgemälde entstand 1836 und wurde 1840 überarbeitet. Es greift die Geschichte aus Ovids „Metamorphosen“ auf, in der Merkur den hundertäugigen Wächter Argus einschläfert. Seit 1951 befindet es sich in der National Gallery of Canada in Ottawa.

Bildkomposition und Details

  • Mythologische Gruppe: Die kleinen Figuren im Vordergrund treten hinter der Landschaft zurück.
  • Baum: Der hohe, schlanke Baum bildet das vertikale Zentrum der Komposition.
  • Bucht: Eine Hafenbucht mit Leuchtturm liegt im goldenen Dunst am Horizont.
  • Lichtführung: Gegenlicht und warme Gelbtöne lösen Formen und Konturen weich auf.

Bedeutung

Das Gemälde zeigt, wie Turner die klassische Ideallandschaft nach Claude Lorrain durch freie Lichtführung und Farbigkeit erneuerte.

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