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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Misia an ihrem Frisiertisch“

Ein kurzer Moment vor dem Spiegel: Die Dargestellte prüft ihr Erscheinungsbild, während Bürsten, Kämme und ein Tuch den Tisch bedecken. Das Bild gewährt Einblick in einen privaten Raum.

Entstehungshintergrund

1898 malte Vallotton diese Tempera auf Karton in Paris. Dargestellt ist Misia Godebska, verheiratete Natanson, Edwards und Sert, Pianistin und Muse vieler Künstler. Das kleine Werk befindet sich heute im Musée d'Orsay in Paris.

Bildkomposition und Details

  • Profilfigur: Die schlanke Gestalt im rosafarbenen Kleid füllt fast die Bildmitte.
  • Farbkontrast: Kobaltblaue Wand und orangeroter Boden stehen in kräftigem Gegensatz.
  • Frisiertisch: Auf der weißen Fläche liegen Bürsten, Kämme und ein Tuch in feinen Nuancen.
  • Ausschnitt: Der dunkle Schrank am rechten Rand und die Diagonale des Tisches erzeugen Tiefe.

Bedeutung

Das Bild zählt zu Vallottons markanten Nabis-Interieurs, in denen Porträt, Alltagsszene und dekorative Fläche zusammenfinden.

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