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Weitere Informationen zu: Paul Klees „Mit den braunen Spitzen“

Ein grünes Gebilde mit gezackter Kante schiebt sich quer durch ein Gefüge aus erdfarbenen Flächen. Das kleine Blatt zeigt, wie Klee Farbe und Form zu einer eigenen, vom Gegenstand gelösten Bildordnung verband.

Entstehungshintergrund

Das Aquarell entstand 1914, dem Jahr von Klees Reise nach Tunesien, die seine Auffassung von Farbe nachhaltig prägte. Er arbeitete mit Wasserfarbe und Bleistift auf Papier, das auf Karton aufgezogen ist. Das Blatt trägt die Signatur „Klee“ am linken Bildrand und befindet sich in Privatbesitz.

Bildkomposition und Details

  • Farbfelder: Dreiecke und Trapeze in Orange, Braun und Petrolgrün bilden ein kristallin gefügtes Mosaik.
  • Grünes Zentrum: Die herzförmige Fläche und der gelbgrüne, gezackte Keil bilden den hellsten Akzent.
  • Braune Spitzen: Dunkle Zacken am oberen Rand geben dem Blatt seinen Titel.
  • Lasuren: Durchscheinende Farbschichten lassen die Papierstruktur sichtbar.

Bedeutung

Das Blatt steht für Klees Weg zur abstrahierenden Malerei und zeigt, wie früh er Farbe als eigenständiges Gestaltungsmittel erprobte.

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