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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Mondlicht, goldene Wolken über dunkler Küste“

Zwischen Nachtblau und Braun leuchten goldene Wolken im Mondschein. Vallotton reduziert die Landschaft auf wenige Flächen und schafft daraus ein Bild von eigenartiger Stille.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand um 1895, in der Hochphase der Nabis in Paris, als Vallotton auch Holzschnitte mit kräftigen Schwarz-Weiß-Kontrasten schuf. Diese Bildsprache übertrug er hier auf die Ölmalerei. Das Werk gehört heute zur Sammlung des Musée d'Orsay in Paris (Inv. RF 1979-60).

Bildkomposition und Details

  • Wolken: Goldene, scharf umrissene Wolkenformen wirken wie ornamentale Flächen am Nachthimmel.
  • Mond: Die helle Scheibe setzt den einzigen kräftigen Lichtpunkt im dunklen Gesamtton.
  • Spiegelung: Der Mond und die Wolken erscheinen im Wasser der Bucht ein zweites Mal.
  • Küstenlinie: Eine geschwungene Uferform mit dunklen Flächen gliedert die untere Bildhälfte.

Bedeutung

Das Bild gilt als Beispiel dafür, wie Vallotton die Formensprache der Nabis und seines Holzschnitts in die Malerei überführte. Die Reduktion auf Fläche und Kontrast wirkt bis heute erstaunlich modern.

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