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Weitere Informationen zu: William Turners „Mondschein über dem Vierwaldstätter See vor der Kulisse des Rigi“

Der Mond steht als heller Fleck im Dunst und spiegelt sich in einer schmalen Lichtbahn im See. Berge und Ufer verschwimmen zu zarten Farbflächen.

Entstehungshintergrund

Das Blatt entstand um 1841/44 in Aquarell und Deckfarbe und gehört zu Turners späten Ansichten der Schweizer Seen. Sie gingen aus Reisen hervor, auf denen er Luzern und den Rigi in wechselnden Lichtstimmungen festhielt. Das Werk befindet sich in der Whitworth Art Gallery in Manchester.

Bildkomposition und Details

  • Mond: Die helle Scheibe bildet den leuchtenden Mittelpunkt des Himmels.
  • Lichtbahn: Das Spiegelbild führt den Blick senkrecht in den Vordergrund.
  • Rigi: Die Bergkette erscheint als blasse Silhouette in Violett und Rosa.
  • Landungssteg: Wenige Figuren und Boote am unteren Rand geben dem Raum Tiefe.

Bedeutung

Das Blatt zeigt Turners späten Stil, in dem Farbe und Licht wichtiger werden als genaue Form, und nimmt moderne Auffassungen von Atmosphäre vorweg.

Beratung und individuelle Anfragen

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