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Weitere Informationen zu: Paul Signacs „Canal de la Giudecca, matin (Venise)“

Im zarten Morgenlicht scheinen Gondeln und Segelboote auf dem Canale della Giudecca fast zu schweben, während die Kuppeln von Santa Maria della Salute nur schemenhaft im Dunst erscheinen. Kaum ein Bild Signacs ist so leise wie dieses.

Entstehungshintergrund

Signac malte die Ansicht 1905 während eines seiner regelmäßigen Venedig-Aufenthalte und hielt damit einen der stillsten Momente des Lagunentages fest, den Blick von der Giudecca zur Dogana del Mar und zur Salute. Das Gemälde gehört heute zur Stiftung Sammlung E. G. Bührle in Zürich.

Bildkomposition und Details

  • Gondelpfähle: Zwei bunt geringelte Pfähle im Vordergrund rahmen den Blick auf die Lagune.
  • Kuppelkirche: Die Silhouette der Salute löst sich fast vollständig im Morgendunst auf.
  • Boote: Mehrere Segelboote mit hellen Segeln liegen ruhig verteilt auf dem Wasser.
  • Licht: Zartes Beige, Rosa und Violett erzeugen eine schwebende, fast unwirkliche Stimmung.

Bedeutung

Die Ansicht zählt zu Signacs zartesten Venedig-Bildern und zeigt, wie er reine Farbe zur Wiedergabe von Licht und Atmosphäre einsetzte.

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