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Weitere Informationen zu: Olga Rosanowas „Nicht-objektive Komposition“

Blaue Balken und schwarze Rechtecke überlagern sich auf hellem Grund, als würden sie in der Schwebe gehalten. Wenige gelbe und grüne Streifen setzen kleine Lichter in das kühle Gefüge.

Entstehungshintergrund

Rosanowa malte die Komposition 1916 in Öl auf Leinwand (78,5 × 53 cm), als sie sich der gegenstandslosen Malerei des Suprematismus zuwandte. Das Werk befindet sich im Staatlichen Russischen Museum in St. Petersburg.

Bildkomposition und Details

  • Blautöne: Von hellem Ultramarin bis zu tiefem Marineblau reicht die Spanne der Balken und Flächen.
  • Schwarze Formen: Große schwarze Rechtecke geben dem Bild Gewicht und Struktur.
  • Akzente: Schmale gelbe und grüne Streifen in der Mitte setzen unerwartete Lichter.
  • Hellgrund: Der graue, leicht strukturierte Grund lässt die Formen frei schweben.

Bedeutung

Das Werk dokumentiert Rosanowas Beitrag zur gegenstandslosen Malerei der russischen Avantgarde und die Betonung von Farbe als eigenständigem Ausdrucksmittel.

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