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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Orpheus von den Mänaden zerrissen“

Blaugrüne Hügel im Morgendunst und davor eine Szene voller Gewalt: „Orpheus von den Mänaden zerrissen“ zeigt den Kontrast zwischen ruhiger Landschaft und mythischem Drama.

Entstehungshintergrund

Vallotton schuf das großformatige Gemälde 1914 in Öl auf Leinwand. Es greift den Mythos vom thrakischen Sänger Orpheus auf, den rasende Mänaden töteten. Das Werk gehört zur Sammlung des Musée d'Art et d'Histoire in Genf.

Bildkomposition und Details

  • Mänaden: Fünf kräftige weibliche Figuren mit Stöcken und Steinen beherrschen die Bildfläche.
  • Orpheus: Der helle, auf dem Boden liegende Körper bildet die untere Diagonale.
  • Landschaft: Gestaffelte Hügel in Blaugrün und ein heller Streifen Himmel sorgen für kühle Distanz.
  • Farbigkeit: Grüntöne, blasse Haut und einzelne Haarfarben setzen ruhige Akzente.

Bedeutung

Das Bild gehört zu Vallottons späten mythologischen Werken und zeigt, wie er antike Stoffe mit nüchterner Bildsprache neu deutete.

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