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Weitere Informationen zu: Vallottons „Pentheus, Flucht durch die Hügellandschaft“

Zwischen Büschen und Pinien hasten kleine Gestalten durch das Grün, während der Himmel in mattem Licht verharrt. Die Landschaft scheint das Geschehen mehr zu verschlucken als zu rahmen.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1904 in Öl auf Leinwand und misst 93 × 142 cm. Das Thema stammt aus der griechischen Mythologie, in der Pentheus als König von Theben in Konflikt mit dem Dionysoskult gerät. Vallotton stellte es als Verfolgung in einer weiten Landschaft dar; das Werk befindet sich in Privatbesitz.

Bildkomposition und Details

  • Figuren: Kleine nackte Gestalten im Mittelgrund deuten Flucht und Verfolgung nur beiläufig an.
  • Vegetation: Rundliche Büsche und Pinien bilden ein Geflecht weicher, überlappender Grünflächen.
  • Hintergrund: Ein heller Streifen am Horizont unter mattem Himmel öffnet den Raum in die Tiefe.
  • Malweise: Feine, strichelnde Pinselführung im Vordergrund erzeugt eine lebendige Grasfläche.

Bedeutung

Das Bild zeigt Vallottons symbolistisch getönte Mythendarstellung, in der Landschaft und Handlung zu einer ruhigen, rätselhaften Einheit verschmelzen.

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