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Weitere Informationen zu: Füsslis „Perseus verlässt die Höhle der Gorgonen“

Ein Körper im Sprung, ein Aufblitzen von Hell vor tiefem Braun und Schwarz: Füssli erfasst den Aufbruch des Perseus aus der Höhle wie eine Szene auf der Bühne. Die skizzenhafte Ausführung steigert den Eindruck von Eile und Gefahr.

Entstehungshintergrund

Die Ölskizze entstand zwischen 1810 und 1820 in London auf hellbraunem Büttenpapier, das seinerseits auf japanisches Papier aufgezogen wurde. Füssli, 1741 in Zürich geboren und seit 1779 in London tätig, griff hier auf den antiken Mythos um Perseus und die Gorgonen zurück. Das Blatt befindet sich heute im Art Institute of Chicago.

Bildkomposition und Details

  • Sprungmotiv: Der hochgereckte Arm und die weit gespreizten Beine geben dem Helden eine kraftvolle Diagonale.
  • Medusa: Die bleigrau gemalte, am Boden ausgestreckte Gestalt bildet den ruhigen Gegenpol zur Bewegung.
  • Höhlenraum: Braune und schwarze Lavierungen umschließen die Figuren und lassen sie plastisch hervortreten.
  • Malweise: Sichtbare Pinselspuren und der belassene Papierrand betonen den Entwurfscharakter.

Bedeutung

Die Skizze zeigt Füsslis Fähigkeit, antike Stoffe in Körpersprache und Hell-Dunkel zu übersetzen.

Beratung und individuelle Anfragen

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