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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Platz in Les Andelys mit Château Gaillard“

Ein leerer, schattendurchzogener Platz, dahinter Häuser und ein steil aufragender grüner Hügel mit einer Burgruine. Die klare Lichtführung verleiht der kleinen Stadt eine fast unwirkliche Ruhe.

Entstehungshintergrund

Vallotton malte das Bild 1924 in Öl auf Leinwand. In seinen letzten Lebensjahren entstanden mehrere Ansichten normannischer Orte. Les Andelys liegt an der Seine, über der Stadt erhebt sich das Château Gaillard, das Richard Löwenherz Ende des 12. Jahrhunderts errichten ließ. Heute befindet sich das Gemälde im Musée Municipal A.G. Poulain in Vernon.

Bildkomposition und Details

  • Château Gaillard: Die Ruine auf dem Hügel bildet den Fluchtpunkt der gesamten Komposition.
  • Schatten: Ein diagonaler Schatten teilt die Fassaden und den Platz in helle und dunkle Zonen.
  • Rahmung: Links ragt eine rosa Hauskante, rechts ein dunkler Baukörper ins Bild und schließt den Blick.
  • Staffage: Ein schwarz gekleideter Passant und ein kleiner Hund geben dem Platz Maßstab.

Bedeutung

Das Bild zählt zu den späten Landschafts- und Stadtansichten Vallottons und zeigt seinen Sinn für strenge, flächige Ordnung.

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