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Weitere Informationen zu: Peder Severin Krøyers „Porträt der Gräfin Lillie Suzanne Raben-Levetzau“

Das Bild zeigt eine aristokratische Dame in strengem, zugleich sehr elegantem Auftreten. Peder Severin Krøyer verbindet im „Porträt der Gräfin Lillie Suzanne Raben-Levetzau“ repräsentative Haltung mit einer fein abgestimmten Lichtregie, die die Figur vor dem dunkleren Hintergrund besonders hervortreten lässt.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand 1899 und gehört in die späte Phase von Krøyers Porträtkunst, in der er den impressionistischen Umgang mit Licht auf repräsentative Bildnisse übertrug. Öl auf Leinwand war für ihn das ideale Medium, um Stofflichkeit, Hauttöne und Raumwirkung nuanciert zu gestalten. Das Gemälde ist ein typisches Beispiel für seine Fähigkeit, gesellschaftliche Eleganz und individuelle Präsenz miteinander zu verbinden.

Bildkomposition und Details

  • Haltung: Die stehende Figur ist frontal beziehungsweise leicht gewendet angelegt und wirkt dadurch souverän und kontrolliert.
  • Farbigkeit: Das helle Weiß des Kleides dominiert das Bild und kontrastiert mit den gedeckten Tönen des Interieurs.
  • Raumwirkung: Der Vorhang im Hintergrund rahmt die Figur wie eine Bühne und verstärkt den repräsentativen Charakter.
  • Licht: Krøyer setzt weiche Reflexe ein, die Konturen auflösen und dem Porträt eine luftige Leichtigkeit verleihen.

Bedeutung

„Porträt der Gräfin Lillie Suzanne Raben-Levetzau“ steht exemplarisch für die Verbindung von Gesellschaftsbild und moderner Malerei um 1900. Das Werk zeigt nicht nur Rang und Stil, sondern auch die stille Konzentration einer Persönlichkeit, die in ihrer Haltung ganz auf Wirkung und Würde angelegt ist.

Beratung und individuelle Anfragen

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