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Weitere Informationen zu: Julie Wolfthorns „Porträt Hedwig Lachmann“

Der Kopf ruht in der Hand, der Blick geht zur Seite: Das Bildnis lebt von einer nachdenklichen, fast versunkenen Stimmung. Die ornamentierte türkisgrüne Wand verleiht der Szene zusätzlichen Reiz.

Entstehungshintergrund

Wolfthorn malte das Porträt der Dichterin und Übersetzerin Hedwig Lachmann um 1917 in Öl auf Leinwand. Das Bild befindet sich im Schiller-Nationalmuseum in Marbach am Neckar und trägt dort die Inventarnummer B 86.57.

Bildkomposition und Details

  • Pose: Die auf die Hand gestützte Kopfhaltung bestimmt den nachdenklichen Ausdruck.
  • Wandfläche: Goldene Wellenlinien und Blütenmotive beleben das türkisgrüne Wandmuster.
  • Kleid: Kupferfarbene Schimmer und weiße Spitzenmanschetten heben sich von den dunklen Tönen ab.
  • Format: Das Querformat gibt der halb liegenden Figur ausreichend Raum.

Bedeutung

Das Porträt ist ein Zeugnis von Wolfthorns Bildniskunst und ihrer Verbindung zur literarischen Welt Berlins und steht heute in einer wichtigen Literaturinstitution.

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